In den letzten 4 Wochen habe ich 2 Bücher gelesen, die es wirklich beide verdient haben, hier erwähnt und empfohlen zu werden. Beide habe ich an jeweils einem ruhigen Samstagmorgen angefangen und hatte sie innerhalb weniger Tage durch. Das erste hat mir Tobias zum Geburtstag von meiner Amazon-Wunschliste herunter zugesendet: “Hannahs Geschenk: Das Glück eines kurzen Lebens” von Maria Housden.
Hannah ist gerade 3 Jahre alt, als bei ihr Nierenkrebs festgestellt wird. Ihre Mutter beschreibt die Erinnerungen an diese Zeit einige Jahre später und bringt dem Leser Hannahs Art damit umzugehen nahe. Hannah ist ein wundervolles Beispiel dafür, was wir von Kindern lernen können. Das Buch berührt und lässt einen einfach nicht mehr los. Ich habe lachen und weinen müssen und trotz der Trostlosigkeit und der Tatsache, dass Hannah den Kampf gegen den Krebs nicht gewinnen konnte, gibt das Buch Mut und hilft dabei, manche Dinge anders zu betrachten, nämlich mit den Augen eines Kindes.
Das zweite Buch ist “Der Junge im gestreiften Pyjama” von John Boyne. Vielleicht kennt es der ein oder andere schon, denn als es 2006 veröffentlicht wurde, war es monatelang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Ich bin erst vor kurzem darauf aufmerksam geworden und muss sagen, dass ich völlig unvorbereitet auf den Inhalt war. Ich wusste nur, es geht um einen kleinen Jungen und den Holocaust. Aber diese Geschichte ist etwas ganz anderes, als die anderen von Zeitzeugen geschriebenen Biographien. Zudem handelt es sich noch um eine fiktive Geschichte und ich habe ich mich gefragt, ob man über dieses Thema überhaupt fiktiv schreiben darf. Aber ich gebe dem Schriftsteller recht – man darf. Der 9jährige Bruno ist noch recht naiv und unbedarft, als er nach Auschwitz kommt, aber nicht als Opfer, sondern als Sohn des Lagerkommandanten. Er versteht nicht, warum die Menschen hinterm Haus und auf der anderen Seite des Zaunes alle in gestreiften Pyjamas rumlaufen. Aber da er Forscher werden will, dauert es nicht lange, bis er sich heimlich zum Zaun aufmacht und eine Freundschaft mit einem gleichaltrigen Jungen auf der anderen Seite des Zaunes beginnt. Das Buch stellt den Jungen wie in vielen Rezessionen beschrieben wirklich zu naiv dar, als dass das alles so hätte passieren können. Aber wenn man den Realitätsanspruch erstmal abgelegt hat und Bruno stellvertretend für die Naivität von großen Teilen des deutschen Volkes sieht, dann ist es eine harte und schockierende Fabel zugleich, die nicht nur aufrüttelt sondern ebenfalls zum Nachdenken anregt oder um es mit den Worten des Autors zu beschreiben: “Wenn du dieses Buch zu lesen beginnst, wirst du früher oder später an einem Zaun ankommen. Zäune wie diese existieren überall.”
Ich laufe die Straße entlang, bis es nicht mehr weiter zu gehen scheint. Da wo ich jetzt bin, war mal ein Weg. Das Laufen wird etwas mühsam, sinken doch bei jedem Schritt meine Füße 20cm in den Schnee. Ich höre fast nichts. Nichts außer einem weit entfernten Lachen einer Familie, beim Rodeln über die Feldwege. Alles ist so bedächtig und still, wie eingeschlafen. Ich bin in der Mitte zwischen zwei Dörfern, als mir die Kirchturmglocken aus beiden Richtungen die Uhrzeit sagen. Schon eine Stunde unterwegs? Die frische Luft tut so gut. Und ich stelle wieder fest, dass nichts drüber geht, auf dem Land zu leben.
Ich sehe ja ein, dass das Glatteis, die ewige Kälte und Frieren, Heizungsluft und der ständige Kampf gegens Krankwerden anstrengend sind. Aber ich freu mich trotzdem über diesen “richtigen” Winter. Und es bringt ja sowieso nix, darüber zu meckern. Also warum nicht lieber genießen?! Der Klimawandel wird uns schließlich früh genug wieder einholen.
Etwas verspätet hat TRND gerade eben den Gewinner des Amilo Pi 3660 Notebooks bekanntgegeben. Mein Testgerät der letzten 2 Monate geht an Freibeuter (Nils L.).
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!
Ich gebe zu, ich hätte lieber einen meiner regelmäßigen Blogbesucher als Gewinner gesehen. Aber nach der Schwemme von Teilnehmern war das ohnehin schon fast ausgeschlossen. Und es tut der (Mit-)Freude natürlich auch keinen Abbruch. Ich hoffe, Nils freut sich und stellt mir ein Siegerfoto zur Verfügung
Das ist manchmal gar nicht mal so leicht, wenn man morgens aufwacht und erstmal über eine Stunde den Stift des Grafiktabletts sucht. Danach stellt man fest, dass der Kühlschrank seinen Geist aufgegeben hat und die Kühlschranklampe sich wohl schon ne ganze Weile nicht mehr ausschaltet und diese (während sie schon leicht angekokelt wirkt) nur noch mehr Wärme zuführt. Während man dann im Internet auf der Suche nach einem neuen Einbaugerät ist, ist das DSL natürlich auch kaputt.
Aber dann ist der Kühlschrank eben draußen…! Und einige Telefonate mit der rosa Telefongesellschaft später, senkte sich der Blutdruck wieder und auch der gesuchte Stift wollte wieder gefunden werden. Und wer hätte das gedacht – als wir quasi schon unterwegs waren, 80 km auf uns zu nehmen um einen bei Quoka inserierten Kühlschrank zu holen, fand sich auch noch ein großzügiger Spender des perfekt passenden Austausch-Kühlschranks in der Familie.
Manchmal muss man einfach Glück haben, wenn man schon Unglück hat. Es hätte schließlich auch Sommer sein können, und hätte das Internet funkioniert, wären wir dem Helfer wohl nicht zur richtigen Zeit über den Weg gelaufen.
Ach ja und zur Sicherheit mussten wir’s natürlich prüfen – das Licht des neuen alten Kühlschranks geht auch wirklich aus:
Das alles (und noch mehr ) war mein Samstag. Wie ihr seht, geht inzwischen auch das Internet wieder. Und den 16. Januar sehe ich einfach weiterhin als Jubiläum einer meiner besten Entscheidungen überhaupt, denn es ist nun genau ein Jahr her, dass ich meine Augen hab lasern lassen.
Wow, 263 Teilnehmer haben mich erreicht und beim Gewinnspiel um das Fujitsu AMILO Pi 3660 teilgenommen. Das Gewinnspiel ist nun vorbei und jetzt heißt es gespannt sein und Daumen drücken! Laut TRND werden die Gewinner morgen abend benachrichtigt und ich mache das Notebook dann bald fertig für die Reise zum neuen Besitzer. Natürlich werde ich hier dann auch den glücklichen Gewinner bekanntgeben, sobald ich es selbst erfahre.
Schön, dass so viele den Weg auf mein Blog gefunden haben. Ich hoffe, ihr kommt vielleicht zukünftig öfter hier vorbei. Und ich drücke allen die Daumen, vor allem aber denen, die vielleicht wirklich gut so ein Ding gebrauchen können!
Hier bloggt Kathi, 25 Jahre jung, SAP Basisberaterin aus dem Raum Heilbronn - frei raus über ihr Leben und Themen, die sie interessieren. Mehr Informationen